Laienspielgruppe Pfaffing

Do is grüawig

Breznknödl - Deschawü

Ländlicher Schwank in drei Akten von Ralph Wallner

Ignaz Igel dreht fast durch. Er kann schon keine Breznknödl mehr sehen. Der Romanschreiberling muss ein und den selben Tag immer wieder neu erleben. Täglich erscheinen die gleichen personen vom Dorf, die täglich exakt die seleben Fragen stellen und immer wieder gibt es Breznknödl, Breznknödl, Breznknödl.

Und jeden Tag muss er erneut "Nein" sagen zu den Heiratsplänen seiner zintigen Tochter und zu den Plänen des Dorfes, seine Wiese zu erstehen. Vielleicht bildet er es sich auch nur ein! Oder ist es doch wahr? oder treibt man ihn gekonnt in den Wahnsinn? Der Wahnsinn hat gearde erst begonnen......

Denn seine Familie, sein bester Spezl, der reiche Hopfmoser und der Dorfstenz Flori haben einen hinterlistigen Plan. Sie spielen Iganz immer wieder den selben Tagesablauf vor, um ihn zum Verkauf der Wiese zu treiben. Aber manch einer nützt das Theaterspiel für seine Zwecke. Das Ganze droht völlig aus dem Ruder zu laufen. Und plötzlich stehen zwei Frauen in der Stube, die da gar nicht sein dürften.

Spieler

 Peter Korber  Ignaz Igel  
 Anneliese Baumann  Emerenz  
 Eva Glasl  Hanni  
 Toni Wegmaier  Fips  
 Christian Obermeier  Rosser Flori  
 Andreas Sewald  Hopfmoser  
 Elke Pfleger  Gschaftlingerin  
 Marianne Eisgruber  Betbichlerin  
     
 Max und Jasmin Hesse  Maske  
 Rosa Altenburger  Souffleuse  
 Spielerteam  Bühne  
 Klaus Wegmaier  Licht  
 Lissy Nerbl  Regie  

Bre│zn│knö│dl    

der [brets̑nknøːdl], (bay.), Kloß aus Laugenbrezeln, besonders im alpenländischen Raum verbreitet, ähnlich dem >Semmelknödel, gerne in Kombination mit >Rahmschwammerl oder zum >Schweinern, wird nicht geschnitten, sondern mit der Gabel gerissen, damit „da Knödl d’Soß besser onimmt“ 

De│scha│wü 

das [deʒa‘vyː], (franz. „schon gesehen“), Déjà-vu, bezeichnet eine Erinnerungstäuschung, die sich in dem Gefühl äußert, eine Situation schon einmal erlebt, gesehen oder geträumt zu haben, in Bayern auch bekannt als >“da gleiche Schmarrn wia gestern scho“